Am 13. März 2019 ging der erste Durchgang des dreimoduligen Lehrgangs zum Wassersommelier/Wassersommelière, der erstmals in Österreich (bei uns im Schulungszentrum in Fohnsdorf) durchgeführt wurde, zu Ende. Zu diesem Lehrgang durften wir 10 TeilnehmerInnen begrüßen (Peterquelle, Römerquelle, Thalheimer Heilwasser und Spar Österreich). Gerne würden wir Sie kurz über diesen Lehrgang informieren.

Im ersten Modul lernten die sehr interessierten TeilnehmerInnen die theoretischen Grundlagen rund ums Wasser kennen. Dabei ging es in erster Linie um die Unterscheidung zwischen natürlichem Mineralwasser, Heilwasser, Quellwasser und Trinkwasser. Wir denken, dass dies gerade in Österreich sehr wichtig ist, um die Vorteile natürlichen Wassers, wie Mineralwasser, Quellwasser und Heilwasser gegenüber Leitungswasser und Granderwasser herausstellen zu können.

Sehr wichtig war im ersten Modul auch die Wissensvermittlung über die Wirkung und den gesundheitlichen Nutzen einzelner Mineralstoffe im Wasser. Nur so können die TeilnehmerInnen später die Wertigkeit und Vielfalt verschiedener Mineral-, Heil- und Quellwässer kommunizieren. Insbesondere wurden dabei natürlich auch die Mineral-, Heil- und Quellwässer Österreichs berücksichtigt und eingehend besprochen.

Im zweiten Modul ging es einzig und allein um die Sensorik von Wasser. Beginnend mit extra zubereiteten Mineralstoffmischungen lernten die TeilnehmerInnen von Grund auf den Geschmack und das Mundgefühl verschiedener Mineralstoffe kennen. Dieses Wissen wurde dann auf die natürlichen Mineral-, Heil- und Quellwässer übertragen, so dass zum Schluss jedes verkostete Wasser hinsichtlich Aussehen, Geruch, Geschmack und Haptik beschrieben werden konnte.

Beim dritten Modul stand die Vermarktung von Mineral-, Heil- und Quellwasser in der Gastronomie und dem Getränkehandel im Fokus.
Ausgehend von den verschiedenen Positionierungsmöglichkeiten wurden beispielsweise Vermarktungsmöglichkeiten in der Gastronomie besprochen. Passend dazu wurden verschiedene österreichische Mineral-, Quell- und Heilwässer als Grundlage zu Cocktails, alkoholfreien Mischgetränken und zur Zubereitung von Tee und Kaffee verwendet und anschließend verkostet. Auch Foodpairing stand auf dem Programm, sei es eine eingehende Verkostung verschiedener österreichischer Wässer als Begleiter zu verschiedenen Rot-, Weiß- und Schaumweinen oder auch die Verkostung verschiedener Käsesorten zu verschiedenen österreichischen Wässern.

Um Mineral-, Heil- und Quellwasser im Getränkehandel erfolgreich vermarkten zu können, wurden Verkaufsaktionen speziell für den Handel kreiert. Nach Abschluss des dritten Moduls und dem erfolgreichen Absolvieren der verschiedenen Prüfungen konnten alle Teilnehmer das Zertifikat „Wassersommelier“/„Wassersommelière“ in Empfang nehmen.

Durchgeführt wurden die drei Module von SZF-Trainerin Gerlinde Mock, die neben ihrer Erfahrung im Wasserbereich als zertifizierte Wassersommelière auch ihre fundierte Expertise als diplomierte Käse-, Kaffee- und Teesommelière sowie als Weinakademikerin einbringen konnte und von Dr. Peter Schropp, Mitglied der Geschäftsleitung bei Doemens und Initiator/Verantwortlicher für die Doemens-Wassersommelier-Ausbildung.

März 2019

"Mit der Jobmesse bieten wir Ihnen eine Plattform, bei der Sie als UnternehmerIn mit qualifizierten Fachkräften des SZF erste Kontakte knüpfen und Bewerbungsgespräche führen können!"

Derzeit sind keine Anmeldungen mehr für die 25. Jubiläumsjobmesse möglich.
Wir bitten um Verständnis!

Für weitere Fragen steht Ihnen Michael Ruckhofer zur Verfügung.
+43 3573 6060 8101
m.ruckhofer@szf.at

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Datum: 27. März 2019
Ort: Schulungszentrum Fohnsdorf
Standgebühr: EUR 100.- exkl. MwSt.
Beginn: 09.00 Uhr

Fragen, Wünsche, Anmerkungen?
Wenden Sie sich gerne persönlich, telefonisch oder per E-Mail an uns.


Ansprechperson Jobmesse:
Ing. Otto Liebminger
+43 3573 6060 1017
o.liebminger@szf.at
ÖKOPROFIT ist ein Programm, das Unternehmen unterstützt, in den Bereichen Energie, Ressourcen, Abfall, Mobilität – im Sinne der Nachhaltigkeit – umweltrelevante Maßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, betriebliche Emissionen zu senken, natürliche Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die betrieblichen Kosten zu minimieren – ein erfolgreiches Modell zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung einer Region. Das Schulungszentrum Fohnsdorf ist bereits seit einigen Jahren mit viel Engagement bei ÖKOPROFIT Partner und konnte auch dieses Jahr die begehrte Auszeichnung entgegennehmen.

Mit Jahresbeginn 2018 starteten 16 Unternehmen aus der Steiermark und dem Burgenland ins neue ÖKOPROFIT-Jahr, um ihre Vorreiterrolle in Sachen betrieblicher Umweltschutz weiter auszubauen und sich als vorausschauende Partner in Sachen Umwelt- und Sozialkompetenz zu positionieren. Nach Absolvierung von Workshops und intensiven Beratungen sowie durch die Erfüllung aller geforderten Kriterien des Programms ÖKOPROFIT erfolgte die Zertifizierung der erfolgreichen Unternehmen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Wirtschaftskammer Murtal. Das SZF, in vielen Bereichen Vorreiter im Bereich Energie- und Umweltmanagement, konnte erneut die Bestätigung für eine ökologisch nachhaltige Betriebsführung in Empfang nehmen. „Wir sind uns unserer Verantwortung in Bezug auf die Umwelt bewusst und bekennen uns zu unserer ökologischen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und den zukünftigen Generationen. Wir freuen uns, dass diese Bemühungen dank Ökoprofit offiziell bestätigt und gewürdigt werden“, so SZF-Geschäftsführer Mag. Edmund Müller.

Im vergangenen Jahr wurden im SZF neben verschiedenen Sanierungsarbeiten mit neuen Wärmedämmungen, Fenstertausch und Installationen von Messstellen zur Erkennung der Stromverbräuche auch drei neue PV-Anlagen am Dach geplant. Durch die Umstellung der Beleuchtungskörper auf LED und Bewusstseinsbildung für ÖKOPROFIT bei allen MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen konnten wesentliche Einsparungen erzielt werden.

„Ökoprofit ist ein effizientes Werkzeug, das das Bewusstsein für Energieressourcen schärft und ein ständiges Augenmerk auf Einsparungspotentiale legt. Wir werden uns weiterhin bemühen, unserer Vorreiterrolle als ökologisch orientierte Bildungseinrichtung gerecht zu werden“, so Edmund Müller.

Foto: Geschäftsführer Mag. Edmund Müller, Abfallbeauftragter Ing. Werner Scheucher und Sicherheitsfachkraft Rainer Veit nahmen die begehrte Auszeichnung entgegen.

Februar 2019
Im Schulungszentrum Fohnsdorf gibt es bereits seit über 10 Jahren die Möglichkeit, ein KNIGGE-Seminar unter der Leitung von Knigge-Expertin Gerlinde Mock und Native-Speakerin Anita Hatz zu besuchen. Immer beliebter werden solche "Benimmkurse" vor allem auch für Schulen, denn der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für den Alltag sondern auch für die berufliche Karriere.

Anfang Februar fanden demnach im Ausbildungsbereich Tourismus wieder drei Semniare zu den Schwerpunkten "Erster Eindruck, Business-Outfit, Benehmen und aktuelle Umgangsformen inklusive Geschäftsessen" statt. Den TeilnehmerInnen der HTL Leoben wurde innerhalb von fünf Stunden in deutscher und englischer Sprache Therorie und Praxis vermittelt.

Jede/r TeilnehmerIn absolviert außerdem einen digitalen Test via Smartphone. Ist dieser geschafft, geht es zum Vier-Gang-Menü mit Aperitif und Getränkebegleitung über. Zu Tisch werden die TeilnehmerInnen über die Grundlagen der Umgangsformen während eines Geschäftsessens nicht nur theoretisch informiert, sondern sie dürfen vor Ort gleich ihr Wissen anwenden. Nach einem erfolgreich absolviertem KNIGGE-Seminar bekommt jede/r TeilnehmerIn ein Abschlusszertifikat.

Leitung Seminar: Gerlinde Mock
Sprachtrainerin: Anita Hatz
Bereich: Tourismus
TeilnehmerInnen: SchülerInnen der 3. Klassen (HTL Leoben)

Februar 2019
Immer wieder stellen wir Ihnen gerne ehemalige SZF-TeilnehmerInnen vor, um aufzuzeigen, dass jeder Mensch seine ganz persönliche und individuelle berufliche sowie private Laufbahn hat. Eine Qualifizierung im SZF bietet zudem eine Chance auf berufliche Veränderung. Diese Chance wurde auch diesmal wieder wahrgenommen. Wir präsentieren die Erfolgsgeschichte von Herrn Alnowakeel:

Herr Alnowakeel ist gebürtiger Syrer. In seinem Heimatland besuchte der das Gymnasium und absolvierte das Studium „Electrical Power Engineering“ an der Universität Damaskus. Mehr als 14 Jahre war er in Syrien als Projektingenieur, Leiter der Instandhaltung und Supervisor der Wissenschaftsabteilung der AECS (Syrische Atomenergiekommission) tätig. Seit drei Jahren lebt er nun in Österreich und seit 2018 ist er bei dem Unternehmen KNAPP tätig. Welche Schritte dazwischen notwendig waren, erzählt diese Erfolgsgeschichte.

Über das Arbeitsmarktservice bekam Herr Alnowakeel die Chance auf ein Bewerbungsgespräch im Schulungszentrum Fohnsdorf, um eine Höherqualifizierung in seinem Berufsbild zu erhalten. Nachdem er eine positive Zusage auf einen Ausbildungsplatz im SZF erhalten hatte, konnte Herr Alnowakeel sofort starten. Zu diesem Zeitpunkt waren es 42 Wochen gefüllt mit Praxiseinheiten und Theorie aus der Automatisierungstechnik, sowie Deutsch- und Englischkursen die vor dem Familienvater lagen.

Insgesamt besuchte der ehemalige SZF-Teilnehmer drei Deutschkurse, die ihm immens weitergeholfen haben – nicht nur privat, sondern auch selbstverständlich beruflich. „Wenn Menschen im Dialekt sprechen, tue ich mir noch etwas schwer, sie zu verstehen. Englisch ist sowieso kein Problem und Deutsch verstehe ich immer besser!“ sagt Herr Alnowakeel in seinem Interview mit uns.

Im Schulungszentrum Fohnsdorf gibt es immer wieder die Möglichkeit, an Unternehmensexkursionen teilzunehmen. So ergab sich auch für Herrn Alnowakeel eine weitere Chance. Bei dem Unternehmen KNAPP wurde eine solche Führung angeboten. Zur Zeit der Exkursion waren zudem einige Stellen bei KNAPP ausgeschrieben und so ergab sich eine weitere Chance, nämlich die Chance auf einen fixen Arbeitsplatz.

Nachdem Herr Alnowakeel die Qualifizierung zum SPS-Programmierer im SZF absolviert hatte durfte er bereits zu zwei Auslandseinsätze nach Holland und Deutschland, um dort vor Ort für den „technical support“ im Einsatz zu sein. „Dank der intensiven fachspezifischen Qualifizierung im SZF, hatte ich vor allem wenig Schwierigkeiten in Bezug auf die SPS-Hochsprache SCL“, so Herr Alnowakeel. Uwe Rottensteiner (Trainer Elektrotechnik, Schwerpunkt Automatisierungstechnik) bestätigte das Bemühen des Teilnehmers und freute sich ebenso über den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung im SZF und den guten Übergang zur Tätigkeit in seinem neuen Job.

Im Namen des Schulungszentrum Fohnsdorf bedanken wir uns für Ihre Weiterempfehlung Herr Alnowakeel und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Berufsweg viel Erfolg.

Wissenswertes zur Kooperation zwischen KNAPP und SZF:
Bereits 7 TeilnehmerInnen wurden in den vergangenen Monaten direkt nach einer Exkursion von KNAPP übernommen und im Bereich „SPS Programmierung“ international eingesetzt. An dieser Stelle bedanken wir uns auch für die Kooperationstreue und das Vertrauen!

Februar 2019